Lese-Rechtschreibschwäche  - LRS - Dyslexie

Es gibt viele Begriffe, die im Endeffekt alle das Gleiche beschreiben, größere Probleme eines Kindes bei Lesen- und Schreiben Lernen. Im Lerntreff sind wir häufig mit solchen Problemstellungen konfrontiert. Da stellt sich die Frage, ob dem Kind mit einer Deutsch-Nachhilfe geholfen ist, die die Rechtschreibung nach den üblichen Regeln mit dem Kind erarbeitet, oder ob zusätzlich eine lerntherapeutische Maßnahme, die auch die Vorläufer-Fähigkeiten miteinbezieht, das Mittel der Wahl ist.

Für alle Kinder ist das Lesen und Schreiben lernen mit einer gewissen Mühe verbunden. Es gibt jedoch Kinder, die damit schlechter zurechtkommen, bei denen das Üben des Diktates nichts oder wenig bringt, die viel länger als die Klassenkameraden brauchen, um die Schreibung eines Wortes zu verinnerlichen und es dann auch schneller wieder vergessen; die stockend lesen und den Sinn eines Textes nicht "erlesen“ können.

Da liegt dann der Anfangsverdacht einer LRS nahe. Diese kann viele Ursachen haben. Exemplarisch greifen wir mal die zwei häufigsten heraus:

Auditive Probleme - Probleme der Hörverarbeitung: Das Kind hört gut, kann aber gewisse Laute nicht auseinanderhalten: b-p, d-t, m-n, oder auch e-i, …

Raumlageprobleme: Das Kind sieht gut, kann aber rechts-links oder/und – zumindest auf einem Blatt – oben und unten nicht unterscheiden: b-p-q-d, M-W, …

Dazu kommen noch Kinder, die wirklich schlechter hören oder sehen, die Konzentrationsprobleme oder auch Sprachprobleme haben.

Die deutsche Rechtschreibung ist nicht einfach. Viele Worte kann man, optimale Hörverarbeitung und optimales Raumlageverständnis vorausgesetzt, trotzdem nur dann richtig schreiben, wenn man sich die Schreibung erschließen kann oder eben die Schreibung aller Worte auswendig kann. Alle Worte einfach so richtig schreiben können viele Erwachsene, eine wichtige Fähigkeit dafür ist das Wortbildgedächtnis. Solche Leute können sich, wenn sie sich bezüglich der Schreibung eines Wortes nicht sicher sind, die verschiedenen Schreibweisen aufschreiben und dann „gefühlsmäßig“ aussieht. Dieses Wortbildgedächtnis haben legasthene Kinder nicht.

Schreibung erschließen bedeutet, dass man die Rechtschreibregeln beherrscht und anwenden kann. Nur ist es schwierig, wenn ein Kind lange und kurze Vokale nicht unterscheiden kann, die Rechtschreibregel: nach kurzem Vokal kommt ein Doppelkonsonant, korrekt umzusetzen.

Beispiele dazu: Wal und Wall – kam und Kamm.

Gerade das Ende eines Wortes ist oft nicht gut wahrnehmbar, so hört sich der letzte Laut in Brot und Mund gleich an. Man kann sich über die Mehrzahlbildung allerdings erschließen (Brote, Münder)

dazu kommt noch, dass viele Worte einfach gelernt werden müssen, denn es gibt schlicht und ergreifend nicht überall Regeln:

Wal und Wahl

i, ie, ih, ieh steht für ein langes I: Igel, Siegel, ihr,

e, ee, eh steht für ein langes e: Meer, mehr,

Dieser kurze Einblick sollte Ihnen zeigen, wie vielfältig die Fähigkeiten und das Wissen eines Kindes sein müssen, um richtig Rechtschreiben zu können. Gleichzeitig ist die Rechtschreibung die Visitenkarte, wenn es darum geht, eine Bewerbung zu schreiben, oder auch im Betrieb selbst. Die Rechtschreibung wird in jeder Klassenarbeit mit bewertet. Man kommt also nicht um sie herum. Gleichzeitig führt eine LRS in Deutsch auch zu Problemen in den Fremdsprachen.

Alles gute Gründe, die Lese-Rechtschrein-Schwierigkeiten so früh wie möglich anzugehen. Helfen Sie Ihrem Kind, kommen Sie in den Lerntreff, um in einem unverbindlichen Beratungsgespräch die Ursachen der Rechtschreibprobleme Ihres Kindes zu erkennen und damit den ersten Schritt zur Lösung des Problems zu machen.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Kind betroffen ist, dann vereinbaren Sie noch heute kostenlos und unverbindlich einen Termin im Lerntreff.

Zuwarten hilft weder Ihnen noch Ihrem Kind. 

 

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